Seit Mai ist die DSGVO in Kraft

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Pixelsky und die DSGVO

Die neue DSGVO ( Datenschutzgrundverordnung… was für ein Wort) ist nun seit Mai in Kraft. Besser gesagt die Übergangsfrist endete im Mai.
Viele ( ich natürlich auch) haben viel zu Spät sich mit der DSGVO befasst und als es dann soweit war brach die große Panik aus. Internetseiten wurden geschlossen, da niemand so richtig wusste, wie die Anforderungen der DSGVO umzusetzen sind.
Auch ich hatte das Blog hier erstmal geschlossen, um zu sehen, wie sich das ganze weiter entwickelt.
Nach nun über drei Monaten spricht eigentlich niemand mehr so richtig über die DSGVO. Bei den meisten Webseiten blinkt uns nun die Datenschutzrichtlinie an und bittet uns diese zu akzeptieren.
Bei den Fotografen war die Unsicherheit richtig Groß. So hätte doch der gemeine Hochzeitsfotograf, wenn er denn die DSGVO richtig auslegt, mit jedem Gast der Hochzeit einen schriftlichen Vertrag abschließen müssen. Glücklicherweise kam da im richtigen Moment ein Statement vom Bundesminsterium in dem das Kunsturhebergesetz vor der DSGVO steht (Oder habe ich da was falsch verstanden?).
Es ist schon recht merkwürdig, denn so richtig sicher fühle ich mich mit meinem Daten im Internet immer noch nicht. War das nicht Sinn der DSGVO?
Ich bekomme nach wie vor Newsletter, die ich eigentlich nicht will und auch nicht bestellt habe. Treppenlifte oder blaue Pillen interessieren mich da doch ehr weniger. 🙂
Auch bekomme ich die Lego Wünsche der kleineren Mitbewohner und Internetanschlussmitbenutzer ungefragt in Facebook, Instagram und Co. angezeigt. Hat das was mit Datensicherheit zu tun?
Was bekommen die kleineren Mitbewohner wohl angezeigt?
Ich habe versucht das Blog nach bestem Wissen und Gewissen der DSGVO anzupassen und die Seite wieder eröffnet. Über eine Abmahnwelle ist mir derzeit auch noch nichts bekannt. Also, leuchtet hier nun auch der Verstanden Button und ihr habt nun einen Klick mehr den Ihr machen dürft.
Schöne heile Datensicherheits-Welt.

In diesem Sinn, freue ich mich, wenn Ihr mir einen Kommentar zu euren Erfahrungen zur DSGVO da lasst. Wie ergeht es euch denn da draussen so?

Mit dem roten Punkt auf der Stirn
grüßt der
Chris


Frohe Weihnachten wünschen Chris und Timo

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Weihnachten steht vor der Tür und ich werde es dann mal rein lassen 🙂

Das Jahr ist nun fast zu Ende. Weihnachten und Sylvester stehen an. Zeit um das vergangene Jahr revue passieren zu lassen und mal zu schauen, wo es 2018 hin geht.
Timo und ich haben dazu mal ein Video gemacht. 🙂

Wir wünschen Euch ein frohes Weihnachtsfest und einen tollen Start in das Jahr 2018.


Facebook-Titelbild – Die richtige Größe

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Facebook Titelbild Größe

Facebook-Titelbild – Was ist denn da mit der Größe?

Geht Euch das auch so? Ihr möchtet auf Eurer Facebookseite das Titelbild ändern, sucht Euch ein Bild aus, ladet es auf Facebook hoch…. Sieht ja toll aus 🙂

Zumindest am PC…. Damit habt Ihr es ja auch gerade hochgeladen. Manchmal kommt die Ernüchterung dann, wenn Ihr Euer Smartphone zur Hand nehmt und Eure Seite über das mobile Endgerät betrachtet.
Mir geht es regelmäßig so. Auf dem PC noch alles Tutti und am Handy passt das Bild gar nicht mehr. Spätestens dann beginnt die Recherche über die optimale Bildgröße bei Facebook. Dabei gibt es total unterschiedliche Aussagen.

Facebook selbst empfiehlt (2017) folgende Bildgrößen: 820 x 312 Pixel für PCs und 640 x 360 für die Betrachtung am Smartphone. Die besten Ladezeiten soll man mit einer Datei mit einer Auflösung von 851 x 315 Pixel und Dateigröße von unter 100 Kb erreichen. Als Farbraum wird hierbei sRGB angegeben.
Wie diese Aussagen zusammen passen sollen? Ich habe es noch nicht verstanden 😮
Ich muss gestehen, dass ich bisher auch noch nicht die Möglichkeit gefunden habe, wo man die Bilder für die unterschiedlichen Darstellungsformen hinterlegen kann.
Was heißt das jetzt für die Bildgröße für Titelbild?

Dazu habe ich in den letzten Tagen ein wenig experimentiert. Nehme ich ein Bild in den Abmessungen 851 x 315 Pixel, wird dieses zwar korrekt in der PC-Ansicht dargestellt, aber wenn ich mir die Facebook-Seite dann auf meinem Smartphone anschaue, fehlen rechts und links einige Bildinhalte. Das kann den Gesamteindruck des Bildes sehr erheblich stören. Wenn das Bild die empfohlenen Abmessungen für Smartphones von 640 x 360 Pixel hat, wird es auf dem Smartphone tatsächlich richtig dargestellt. In der PC-Anschicht wiederum wird das Bild leicht unscharf dargestellt.

Wenn Ihr Euch nun überlegt, wer Eure Zielgruppe der Seite ist, dann werdet Ihr vermutlich schnell darauf kommen, dass die meisten Menschen Eure Seite auf einem mobilen Endgerät betrachten. Somit liegt es Nahe, die Bilder für Smartphone und Tablet zu optimieren.
In einem Forum fand ich zum Thema Bildgröße für Facebook-Titelbilder einen interessanten Post. Dort schrieb jemand eine Bildgröße von 851 x 475 Pixel. Das habe ich natürlich auch ausprobiert, und was soll ich sagen? Es funktioniert…..
In beiden Darstellungsformen passt das Bild am besten. Unschärfen in der PC-Ansicht sind nicht gegeben, da das Bild nicht hoch skaliert wird. Am Smartphone passt die Ansicht auch, da das Seitenverhältnis stimmt.

Für mich scheint 851 x 475 Pixel die optimalste Auflösung zu sein. Zumindest bis Facebook wieder das Layout verändert 😉
Kleiner Tip am Rande: Beim Export der Bilder aus Lightroom heraus, schneide ich vorher die Bilder im 16:9 Format zu. Das passt nach dem Hochladen bei Facebook und dem entsprechenden platzieren am besten.

Welche Bildformate nutzt Ihr so für Euer Titelbild?


Einige Informationen zum Fotomarathon Hannover

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Der Verein Fotografie und Kommunikation e.V. veranstaltet am 9. September den 1. Fotomarathon in Hannover.

Teilnehmen am Fotomarathon kann jeder, der Fotobegeistert ist und eine Kamera besitzt. Dabei spielt es keine Rolle ob analog oder digital. Eine Teilnahme mit Handy oder Tablet ist nicht möglich.

Jeder Teilnehmer erhält 12 Aufgaben, für die er 12 Stunden Zeit hat. Bei der Umsetzung der Aufgaben gibt es fast keine Einschränkungen, so das der eigenen Kreativität viel Feiraum gelassen wird. Am Start, welcher im Haus der VHS in der Burgstrasse sein wird, werden die ersten 3 Aufgaben bekannt gegeben, für die man 3 Stunden Zeit hat. Nach diesen 3 Stunden trifft man sich an einem am Start bekannt gegebenen Ort und es wird das erscheinen des Teilnehmer dokumentiert. Dort bekommt der Teilnehmer die nächsten 3 Aufgaben und den nächsten Treffpunkt genannt. So geht es dann weiter, bis alle 12 Aufgaben „erledigt“ sind. Am Schlusspunkt werden dann die Speicherkarten mit den 12 Bildern in der richtigen Reihenfolge ausgelesen und einer Fach-Jury übergeben. Diese bewertet die Bilder und ermittelt die Gewinner.
Die Siegerehrung erfolgt dann am 28.10.2017 im Hafven Hannover Nordstadt.
Super toll sind auch die Preise, die man gewinnen kann. Angefangen von einer Lumix GH5 bis hin zu Workshop Gutscheinen.
Wer etwas Foto begeistert ist, dem kann ich diese Veranstaltung nur wärmstens an Herz legen.
Weitere Informationen und Anmeldung  hier.


Und, wie ist es so vor der Kamera?

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Habt Ihr Euch eigentlich schon mal gefragt, wie sich das Model oder die Person vor der Kamera so fühlt, wenn Ihr wie angestochen vor ihr hin und her springt und versucht die Fotos Eures Lebens zu machen?

Ich ertappe mich öfters, dass ich das einfach aus den Augen verliere. Mit der größten Anstrengung versuche ich das Bild, welches ich im Kopf habe auch genauso auf den Sensor der Kamera zu brennen. Ich ändere den Standpunkt, drehe wie verrückt an der Kamera rum, schaue auf das Display und murmel mir was in den Bart. Und das Model? Es steht da und denkt sich vielleicht: „Hätte er doch besser heute Morgen seine Tabletten genommen“.  🙂
Wenn man an diesem Punkt ist, ist es manchmal hilfreich die Rollen auch mal zu wechseln. Sozusagen „Back to the Roots“.
Stellt Euch selbst mal vor die Kamera und beobachtet mal, was der hinter der Kamera so macht und wie er mit Euch kommuniziert. Tut er das überhaupt?
Aus der Erfahrung kann ich Euch sagen, ein Pulitzer-Preis verdächtiges Foto kann nur entstehen, wenn das Model und der Fotograf das gleiche Ziel haben. Dazu sollte das Model schon wissen was für eine Idee Ihr im Kopf habt. Das Model einfach vor einen Holzstapel stellen und dann denken, sie weiß ja wie ich das haben möchte, wird meist nicht funktionieren.
Am Set und auch davor sollte eine umfangreiche Kommunikation stattfinden. Trefft Euch mit dem Model, besprecht die Ideen die Ihr habt, zeigt vielleicht Fotos, die dem nahe kommen, wie Ihr das Foto haben möchtet. Solche Fotobeispiele kann man im übrigen prima auf Pinterest finden. Legt Euch Pinnwände mit den Fotos an, die Ihr vielleicht mal „nachstellen“ möchtet.
Nur so hat das Model schon eine gewisse Vorstellung von dem später fertigen Bild.

Und dann am Set: Sprecht mit Eurem Model!
Nichts ist schlimmer, wenn das Model steht, Ihr macht ein Bild nach dem anderen, schaut auf das Display und gebt keine Rückmeldung. Sagt dem Model wohin es schauen soll, wie es den Kopf drehen soll, dass es 37 cm nach links gehen soll. Äh, links…..  Ich meinte das andere links 😉
Das ist häufig auch ein Problem. Das Model geht nach links. Aber eben nach ihrem links. Entweder denkt Ihr gleich um und gebt die Richtungsangaben aus der Sicht des Models oder Ihr führt sie durch zeigen mit der Hand. So lässt sich das Model auch oft viel feinfühliger „steuern“.
Und wenn Ihr das gerade geschossene Bild auf dem Display begutachtet, sagt ihm was Ihr seht. „Ja, das ist schon sehr gut. Den Kopf etwas mehr nach oben, dabei aber den Blick etwas nach unten richten“.
Nun weiß das Model, es hat nichts falsch gemacht. So arbeitet Ihr Euch langsam an das optimale Bild heran. Gerne dürft Ihr natürlich auch mal ein Foto auf dem Display zeigen 😉
Wenn Ihr ein Shooting macht, um mit Eurer Kameratechnik sicherer zu werden, dann solltet Ihr das dem Model auch im Vorfeld sagen. Grundsätzlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Solche Shootings zum üben können sehr viel Spaß machen. Spaß, das ist auch noch so ein Stichwort. Fotografieren sollte Spaß machen und zwar beiden. Gerne darf gelacht werden. Ihr seid nicht nur Fotograf sondern auch Alleinunterhalter. 🙂